Corona-Zahlen in unseren Nachbarländern

Niederlande

Genau wie letzte Woche hat die Anzahl der Corona-Infektionen in den Niederlanden zugenommen. In der vergangenen Woche stieg die Anzahl der positiven Koronatests um 8.265 Fälle. Die Anzahl der gemeldeten Infektionen breitet sich im ganzen Land aus. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen stieg leicht an. In den Pflegeeinheiten wurden 144 Koronapatienten aufgenommen, gegenüber 89 in der Woche zuvor. Die Zahl der Einweisungen auf Intensivstationen stieg von 19 auf 27. Das RIVM meldet 27 Todesfälle. Das Update der letzten Woche meldete 17 Todesfälle.

Belgien

Belgien hat täglich 700 neue Coronavirus-Fälle. Nach den neuesten Zahlen von Sciensano vom Dienstag wurden in der vergangenen Woche in Belgien durchschnittlich 746,3 Personen pro Tag positiv auf das neue Coronavirus (Covid-19) getestet. Der Trend der Neuinfektionen pro Tag stieg im Zeitraum von 5 Tagen vom 5. bis 11. September um 51%, was bedeutet, dass sich der Anstieg beschleunigt. Am vergangenen Freitag wurden zum ersten Mal seit Mitte April an einem Tag über 1.000 Neuinfektionen festgestellt. In dieser Woche wurden jedoch täglich rund 30.000 Tests durchgeführt, verglichen mit rund 8.000 im April. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Belgien seit Beginn der Pandemie beträgt 94.306. Die Summe spiegelt alle Menschen in Belgien wider, die infiziert wurden, und umfasst bestätigte aktive Fälle sowie Patienten, die sich seitdem erholt haben oder an den Folgen des Virus gestorben sind.

Luxemburg

Auch in Luxemburg steigen die Corona-Fälle weiterhin. Bis einschließlich Dienstagabend wurden 40 Neuinfektionen registriert. Die Anzahl der Tests lag bei mehr als 7.700.

Frankreich

Frankreich hat einen täglichen Rekordanstieg an COVID-19-Fällen gemeldet, da das Land Schwierigkeiten hat, einen erneuten Anstieg der Infektionen einzudämmen. Am Samstag gaben die Gesundheitsbehörden bekannt, dass es 10.561 neue Fälle gab, die gegenüber den Zahlen vom Freitag um mehr als 1.000 gestiegen sind. Auch die Zahl der Personen, die ins Krankenhaus und auf die Intensivstation eingeliefert werden, nimmt zu. Eine Gruppe von Ärzten hat die Menschen aufgefordert, private Zusammenkünfte inmitten des neuen Ausbruchs zu vermeiden. „Nach der Freude an der Wiedervereinigung in diesem Sommer ist es Zeit, in der Privatwelt vorsichtig zu sein“, sagten die Ärzte in einer Kolumne, die am Sonntag im Le Journal du Dimanche veröffentlicht wurde.

Schweiz

Auch in der Schweiz steigen die Fälle wieder. Jedoch ist die Veränderung nicht allzu extrem wie beispielsweise in Frankreich.

Österreich

Auch in der Alpenrepublik Österreich steigen die Corona-fallzahlen wieder. So gibt es über 35.073 Corona-Fälle und bereits 758 Tote. 27.655 sind bereits von der Krankheit erholt. Nachdem die österreichische Regierung im März zunehmend drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen hatte, drückte das Land die Kurve im April erfolgreich ab und eröffnete im Mai schrittweise wieder Geschäfte, Schulen und Restaurants. Das Leben in Wien hat sich mit dem Eintreffen des Sommers im Juni wieder normalisiert, während die neu steigenden Zahlen im Juli zu regionalen Sperrungen, Quarantäne, Reisewarnungen und gezielten Maßnahmen geführt haben. Im August wurde der CoV-Ampel eingeführt und die Maßnahmen schrittweise verschärft. Mit der Eröffnung der Schulen beginnt eine neue Phase im Umgang mit der Pandemie.

Tschechien

Auch in Tschechien steigen die Corona-Zahlen leider weitherin. Im Septmeber werden hier sogar neue „Rekorde“ verzeichnet. So viele Neu-Ansteckungen wie in diesem monat gab es in unserem östlichen Nachbar seit beginn der Krise im März noch nicht.

Polen

Das Virus gibt es auch noch in Polen. Der polnische Gesundheitsminister Łukasz Szumowski sagte daher bereits, dass es Pläne gebe, weiteren Corona-Einschränkungen einzuführen.

Fazit

Auch die Regierungen unserer Nachbarländer haben bereits viele Maßnahmen wegen Corona erlassen. Leider steigen die Fallzahlen trotzdem wieterhin an. Unternehmen geben Corona-Gutscheine aus und zurzeit ist kein Ende in Sicht. Unsere Nachbarn leiden auch weiterhin unter der Krise. Auch in Deutschland steigen die Neuansteckungen täglich. Jedoch ist der Anteil an der Gesamtbevölkerung gemessen im vergleich mit unserem Nachbarn sehr gering.

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