Staatshilfe für Lufthansa

Die Bundesregierung greift tief in ihre Taschen, um die Kranich-Airline finanziell zu unterstützen und durch die Corona-Krise zu bringen.

Die Corona-Pandemie hatte dazu geführt, dass die meisten Lutfhansa Flüge annulliert wurden. Es war ein monatelanges Hin- und Her mit den Staatshilfen für die deutsche Lufthansa. inzwischen haben so ziemlich alle den Bedingungen zugestimmt und nun steht ein Deal, der von allen Seiten mehr oder weniger als gut eingestuft wird. Groß-Aktionär H. Thiele, der 15 % der Fluggesellschaft hält, die restlichen Kleinaktionäre, Lufthansa-Chef Carsten Spohr, Vertreter der Bundesregierung sowie Abgesandte der EU, … Allerdings ist die Airline damit noch lange nicht gerettet.

Die Lufthansa AG ist inzwischen aus dem DAX geflogen. Zu groß war der finanzielle Einbruch im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Insgesamt bekommt die Lufthansa Gruppe mehr als 11 Milliarden Euro Finanzhilfen. Der Großteil kommt von der Bundesregierung Deutschlands, es gibt jedoch auch Staatshilfen aus Ästerreich und der Schweiz. Möglicherweise unterstützt auch Belgien die Gruppe, zu der Brussels Airline gehört.

Allerdings erhebt die Bundesregierung einen exorbitant hohen Zinssatz auf das von ihr gewährte Darlehen. Bis zu 9,5 % sollen es sein. Daher muss die Lufthansa schnellstmöglich wieder ihr operativ Geschäft zu einem Großteil aufgenommen haben. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass aufgrund ausgefallener Flüge bis zu 3 Milliarden Euro an Lufthansa-Kunden erstattet werden müssen. Außerdem könnte es auch eine Entschädigungszahlung on-top zu der bloßen Rückerstattung des Ticketpreises fällig werden.

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