Hünensteine in Niedersachsen

Norddeutschland birgt viele Schätze. Eines davon sind die Hünengräber.

Die Hünengräber in Niedersachsen, Hamburg und Bremen sind wahre Schätze. Hünengräber sind auch als Großsteingräber bekannt. Durch Menschenhand geschaffende Steinanordnungen werden mit diesen Begriffen umschrieben. Unter dem nachfolgenden Link kann man mehr über Hünensteine und Großsteingräber erfahren.

Ein Großsteingrab

Leider sind nicht alle Großsteingräber erhalten. Dies liegt wohl zu einem großen Anteil auch daran, dass diese Gräber sehr alt sind. Die meisten ihrer Art wurden von 3.500 bis 2.800 v. Chr. von der sog. Trichterbecherkultur errichtet.

Der Begriff „Hünengrab“ ist vom Wort „Hüne“ abgeleitet. Dies bedeutet Riese. Bei den Steinsammlungen handelt es sich also um Gräber für Riesen. Auch der international gängigere Begriff „Dolmen“ kann verwenden werden, wenn man sich auf das Grab beziehen möchte. Dolmen bedeutet Steintisch und kommt aus dem Keltischen. Forscher sind sich jedoch nicht einig, ob es sich bei den Konstrukten tatsächlich um Grabmäler handelt. Was jedoch sicher gesagt werden kann, ist, dass sich keine Riesen unter den Steinen befinden.

Hünengräber sind ein Ausdruck der Kultur von neolithischen Gesellschaften. Man geht davon aus, dass vor allem religiöse Beweggründe zu ihrer Errichtung geführt haben. Später wurden viele Großsteingräber aus denselben Motiven wieder zerstört. Neben der Kirche führte jedoch auch die Industrialisierung zur Zerstörung vieler Denkmäler.

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